Professor Dr. Bernd J. Hartmann, LL.M. (Virginia)

Professur für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Verwaltungswissenschaften
Institut für Kommunalrecht und Verwaltungswissenschaften



 

Archiv

Kommunalverfassungsrecht: Aufsatz über Konnexitätsgebot und kommunale Selbstverwaltung
[01.07.2016] Das Konnexitätsgebot verpflichtet Länder, die den Kommunen neue Aufgaben zuweisen, die mit der Aufgabenerfüllung verbundenen Kosten auszugleichen. Diese Pflicht ist ein wichtiges Schutzinstrument der kommunalen Selbstverwaltung, welche auch die Landesverfassungen garantieren. Als der Landtag Nordrhein-Westfalens eine Verfassungskommission ins Leben rief, um über die Zukunft der Landesverfassung zu beraten, waren auch die Kommunalfinanzen ein Thema. Die Stellungnahme, die Professor Hartmann in Düsseldorf abgegeben hat, ist als aktualisierter, um den Fortgang der Beratungen ergänzter Aufsatz in Heft 7/2016 der Fachzeitschrift „der gemeindehaushalt” erschienen.

Umschlag Gemeindehaushalt 07 2016 Druck page 001 

Studienbuch zum Besonderen Verwaltungsrecht „füllt eine Lücke”
[01.03.2016] Das Lehrbuch „Landesrecht Niedersachsen” sei Studierenden und Referendaren „zu empfehlen”, weil es „kompakt einen Überblick über alle prüfungsrelevanten landesrechtlichen Rechtsbereiche” gebe und auf diese Weise „eine Lücke” fülle. So urteilt der Rezensent im aktuellen Heft der Niedersächsischen Verwaltungsblätter (Mehlhorn, NdsVBl. 2016, S. 127 f./128). Das Studienbuch ist im Sommer 2015 bei Nomos erschienen. Als Mitherausgeber behandelt Professor Hartmann das Kommunalrecht („prägnant”, „eingängig”, a.a.O.). Mehr.

HartmannEtAlCover 

Abhandlung „Dienende Freiheit – notwendige Verstärkung oder widersprüchliche Beschränkung subjektiver Rechte?” erschienen
[30.01.2016] Das Konzept dienender Freiheit, das die herrschende Meinung im Zusammenhang mit der Rundfunkfreiheit des Grundgesetzes verfolgt, ist schon begrifflich widersprüchlich, gründet auf überholten Voraussetzungen und führt zu grundrechtsdogmatischen Verwerfungen. Auf der Grundlage einer tatsächlichen und grundrechtlichen Kritik versucht dieser Aufsatz, eine Alternative zu entwerfen. Die Abhandlung, die auf Professor Hartmanns Antrittsvorlesung beruht, ist in Heft 1/2016 der Juristenzeitung erschienen. Mehr.

JZcoverneu 

Lehrbuch zur „Hausarbeit im Staatsrecht” in dritter Auflage erschienen
[01.10.2015] Das Studienbuch bereitet auf die Hausarbeit vor, wie sie die Studierenden nach dem ersten oder zweiten Semester Staatsrecht zu schreiben haben. Professor Hartmann führt zunächst allgemein in das Schreiben der Hausarbeit ein. Es folgen Gestaltungsrichtlinien und – erstmals in der 3. Auflage – ein neues Kapitel über „Sprache und Stil”. Dieses Kapitel, das Hartmann gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Tobias Welzel verfasst hat, berücksichtigt auch die Erfahrungen aus der Osnabrücker Schreibberatung Jura. Zehn Hausarbeiten aus allen Bereichen des Staatsrechts führen mustergültig vor, wie Hausarbeiten gelingen. Die Neuauflage enthält zwei erstmals veröffentlichte Fallbearbeitungen zu aktuellen Themen: Verfassungsmäßigkeit des Mindestlohngesetzes (MiLoG) und Kostenbeteiligung für Polizeieinsätze. Die „Hausarbeit im Staatsrecht” ist im September 2015 erschienen. Mehr.

coverHausarbeitimStaatsrecht 

JURA – Juristische Ausbildung: Berufung in den Kreis der Mitwirkenden
[01.06.2015] „Die juristische Ausbildung liegt mir seit jeher am Herzen”, freut sich Professor Hartmann über die Aufnahme in den Kreis der Mitwirkenden der Fachzeitschrift „JURA – Juristische Ausbildung”. Die Zeitschrift richtet sich an junge Juristinnen und Juristen im Studium und erscheint monatlich bei De Gruyter. „Dass ich mich gerade für die JURA einsetzen kann, ist besonders schön, weil dort vor vielen Jahren meine ersten Veröffentlichungen erschienen sind.” Die Beiträge „Besser? Schlechter? – Anders. Anwaltspraktikum in Amerika” (JURA 1997, S. 670 ff.) und „Jurassic Park: Keine Zeit zum Nach-Denken. Juristische Ausbildung aus Sicht eines Studenten” (JURA 1998, S. 54 ff.) finden Sie im Lesesaal. Zuletzt hat Professor Hartmann in der JURA den Aufsatz „Gesetzgebungsverfahren in Land, Bund und Union” (JURA 2014, S. 283 ff.), gemeinsam mit seinem Mitarbeiter, Dipl. Jur. Kristof M. Kamm, publiziert.

coverjura 

Inklusive Verwaltung
[03.03.2015] Wussten Sie, dass in den Bundesministerien nicht nur Staatsdiener arbeiten? Sondern dass auch Verbände, Wirtschaftsunternehmen und Nichtregierungsorganisationen vorübergehend eigene Mitarbeiter entsenden, die im Ministerium wie Beamte tätig werden, aber weiter von ihrem alten Arbeitgeber bezahlt werden, zu dem sie anschließend auch zurückkehren?

Der vorübergehende Seitenwechsel namentlich aus der Privatwirtschaft in den Staatsdienst wirft wichtige verwaltungswissenschaftliche, demokratietheoretische und rechtsstaatliche Fragen auf. Professor Hartmann beantwortet diese Fragen in seinem neuen Buch „Inklusive Verwaltung“. Er kommt darin zu dem Ergebnis, dass der Seitenwechsel, wie er derzeit praktiziert wird, gegen das Rechtsstaatsprinzip des Grundgesetzes verstößt und daher verfassungswidrig ist.

„Inklusive Verwaltung“ gründet auf einem Vortrag, den Professor Hartmann vor der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste gehalten hat. Das Buch ist soeben im Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, erschienen. Die Veröffentlichung ist auch außerhalb der Wissenschaft auf Interesse gestoßen. Eigene Artikel widmen der Studie „Der Spiegel“ (Heft Nr. 49 vom 1.12.2014, S. 18, und online), die „tageszeitung“ (taz v. 1.12.2014, S. 3, s. auch taz v. 30.1.2018, S. 7) und der „Tagesspiegel“ (v. 2.12.2014, S. 15); zuletzt berichtete „Die Welt“ (online seit 3.3.2015). Das Fernsehen hat „Inklusive Verwaltung“ in der SWR-Sendung „Leif trifft“ aufgegriffen (v. 3.12.2014, 20:15 Uhr, Mediathek, ab Minute 39:17; das ganze Interview finden Sie hier).

EuZW

Wahl zum Landesvorsitzenden des Deutschen Hochschulverbands
[22.07.2014] Einstimmig hat der niedersächsische Landeskonvent des Deutschen Hochschulverbands (DHV) Professor Hartmann auf einer außerordentlichen Sitzung am 22. Juli 2014 in Hannover zum neuen Vorsitzenden des Landesverbands Niedersachsen gewählt. Der Deutsche Hochschulverband ist die Berufsvertretung der Universitätsprofessorinnen und -professoren in Deutschland. Er hat allein in Niedersachsen rund 2.500 Mitglieder. Mehr.


logo dhv
Symposium „Kommunale Finanzen ab 2020 – in guter Verfassung?“

[18.07.2014] Die finanzielle Lage der Kommunen gilt als eines der drängendsten Probleme kommunaler Politik, und das nicht nur vor dem Hintergrund steigender Verschuldung und nicht erst seit Finanzkrise und Schuldenbremse. Vor diesem Hintergrund hat der im Jahr 2013 gegründete Arbeitskreis Kommunalfinanzen (AK KomFin) an der Universität Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kommunalforum e.V. und dem Osnabrücker Steuerforum e.V. am 18. Juli 2014 ein von der Bertelsmann Stiftung unterstütztes Symposium ausgerichtet. Es referierten Lars Martin Klieve (Kämmerer der Stadt Essen), Dr. Michael Thöne (FiFo Köln), Prof. Dr. Janbernd Oebbecke (Universität Münster), Prof. Dr. Joachim Suerbaum (Universität Würzburg) und Prof. Dr. Thorsten Ingo Schmidt (Universität Potsdam). Sie finden das Tagungsprogramm hier und die Pressemitteilung der Universität dort.



SympKomfin

„Junge Profs. Exzellente Forscher & beliebte Dozenten“
[05.07.2014] So heißt die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des STADTBLATTcampus. Professor Hartmann hat der Lokalzeitung in diesem Rahmen ein Interview gegeben. Er bekennt darin, was er nicht weiß. Mehr.
(Foto: STADT-BLATTcampus)

HartmannStadtblatt