Professor Dr. Bernd J. Hartmann, LL.M. (Virginia)

Professur für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Verwaltungswissenschaften
Institut für Kommunalrecht und Verwaltungswissenschaften



 

Aktuelles

 
Interview zur Versammlungsfreiheit auf dem G20-Gipfel
[27.02.2018] Professor Hartmann hat dem Polit-Magazin Panorama (NDR) zum Grundrecht der Versammlungsfreiheit Rede und Antwort gestanden. Grundlage des Gesprächs war die Bearbeitung des Artikels 8 des Grundgesetzes, die im Juni im Bonner Kommentar erscheinen soll. Panorama ist das älteste politische Fernsehmagazin der Bundesrepublik Deutschland. Für ihre Berichterstattung zu den Ereignissen um den G20-Gipfel hat die Redaktion den 54. Grimme-Preis 2018 erhalten. Den letzten Beitrag zu dem Thema finden Sie auf den Seiten des NDR als Video und als Mitschrift. Parallel hat die Tageszeitung „taz“ online berichtet.
 

Verbesserungen für die Vorlesungen
[22.02.2018] Die vorlesungsfreie Zeit nutzt Professor Hartmann für die Fortbildung in der Lehre. Ende Februar in Berlin ging es im Rahmen eines zweitägigen Seminars des Deutschen Hochschulverbands (DHV) um „Körpersprache und Präsenz in der Lehre“. Zuvor hatte Hartmann bereits Seminare zu „Rhetorik in der Lehre“ und „Professioneller Stimmgebrauch in der Hochschule“ belegt. „Die Studierenden bewerten meine Vorlesungen stets sehr wohlwollend“, meint Hartmann, der bereits zwei Mal für den Lehrpreis der Universität Osnabrück nominiert gewesen ist: „Doch das heißt ja nicht, dass es nichts zu verbessern gibt.“

 

Symposium „Kommunaler Finanzausgleich“
[09.02.2018] Der Arbeitskreis Kommunalfinanzen hat sein zweites Symposium ausgerichtet. An der Universität Trier diskutierten rund 60 Kommunalwissenschaftler und -praktiker über Fragen des kommunalen Finanzausgleichs. Zu den Referenten zählten die Professoren Christoph Brüning (Kiel), Thorsten Ingo Schmidt (Potsdam) und Henning Tappe (Trier), der die Veranstaltung organisiert hatte. Professor Hartmann moderierte zwei Panels, das eine über die Stellung der Kommunen im Bund-Länder-Finanzausgleich, das andere zum Thema „Paradigmenwechsel im kommunalen Finanzausgleich – Vom Ausgleich zur Bedarfsorientierung“. Alverich Ommen, Doktorand am Institut, stellte sein Dissertationsvorhaben zu dem „Konnexitätsprinzip in Niedersachsen“ vor. Die erste Tagung des Arbeitskreises aus dem Jahr 2014 galt dem Thema „Kommunale Finanzen ab 2020 – in guter Verfassung?“. Mehr.

 

Seminar im öffentlichen Wirtschaftsrecht mit Hengeler Mueller ausgebucht
[05.02.2018] Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet in Gigabit-Geschwindigkeit voran. Zu den drängenden Fragen der Sharing Economy gehören alternative Modelle der entgeltlichen Personenbeförderung: Über Uber hat der EuGH erst gestern (20.12.2017) geurteilt. In der Finanzwirtschaft geht es um Robo Advisory und Bitcoins; Blockchains spielen über diesen Bereich hinaus eine wichtige Rolle. Wie wirkt sich die Liberalisierung des Apothekenwesens aus? Ist Glücksspiel im Mehrebenensystem besonders riskant? Kann Deutschland das Verfahren um die PKW-Maut gewinnen? Muss Werder Bremen die Polizei bezahlen, die in und um das Weserstadion im Einsatz ist? Diese und viele andere Fragen behandelt das Seminar, das Professor Hartmann im Sommersemester gemeinsam mit Rechtsanwalt Dr. Jan D. Bonhage, LL.M. (NYU), Partner bei Hengeler Mueller, Berlin, anbietet. Das Seminar ist ausgebucht, die Warteliste geschlossen. Mehr.


 

Pfeifkonzerte, Hass-Tiraden und Gewalt. Wo endet das Demonstrationsrecht?
[10.01.2018] Diese Frage hat Professor Hartmann auf dem Zehnten Osnabrücker Wissensforum beantwortet. Der Beitrag, als Video auf dem YouTube-Kanal der Universität zu sehen, ist auch als Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung (Nr. 8 v. 10.01.2018, S. 18) erschienen.

Foto: Gert Westdörp/Neue Osnabrücker Zeitung

Passiv-Aktiv-Transfer Aufsatz in der NZS erschienen
[15.12.2017] Durch Lohnkostenzuschüsse in Höhe der gegenwärtigen Sozialleistungen (sog. Passiv-Aktiv-Transfer, PAT) ließe sich – ohne Mehrausgaben der öffentlichen Hand – Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren. Ein aktueller Aufsatz, den Professor Hartmann und sein Wissenschaftlicher Mitarbeiter Stefan Jansen gemeinsam verfasst haben, geht zunächst der Frage nach, wie sich die Gewährung eines Lohnkostenzuschusses mit Blick auf Art. 91 e GG in den Vollzug der Grundsicherung für Arbeitsuchende einfügen ließe. Hierauf aufbauend werden Finanzierungsfragen untersucht. Mit Blick auf das Problem unmittelbarer Finanzbeziehung zwischen Bund und Kommunen zeigt der Beitrag auf, wie eine Ausgestaltung des PAT ohne Mehrausgaben für beide Ebenen gelingen kann. Bei dem Aufsatz, der soeben im aktuellen Heft der Neuen Zeitschrift für Sozialrecht (NZS 2017, S. 921 ff.) erschienen und auch über die Datenbank beck-online erreichbar ist, handelt es sich um Hartmanns zehnte Veröffentlichung in diesem Jahr.


 

Crowdlending and Fintechs in Germany – Article published in EuCML
[08.12.2017] Digitisation has created new possibilities to raise or invest capital on the financial markets. Within the field of crowdfunding, Professor Hartmann's most recent article examines the current example of crowdlending as it is today arranged by fintechs on digital platforms. The market is characterised by high growth rates even though in Germany the business model is regulated in a specifically differentiated way. Against the background of an economic analysis the article arrives at legal reform proposals designed to preserve innovation potential without diminishing consumer and capital market protection. The paper is a translation of Hartmann's piece "Digitale Ökonomie am Beispiel der Fintechs" (BKR 2017, 321 et seq.) and has been published in the December issue of the Journal of European Consumer and Market Law (EuCML 2017, 245 et seq.). Both law reviews are published by C. H. Beck, Munich. The Article is available through beck-online as well.


 

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung
[23.11.2017] Das Verfahren früher Öffentlichkeitsbeteiligung ist politisch brisant, wenn es um umstrittene Großvorhaben wie Stuttgart 21 geht, und es ist prüfungsrechtlich bemerkenswert, weil es durch die Regelung in § 25 Abs. 3 VwVfG als Teil des Allgemeinen Verwaltungsrechts (bislang weitgehend unbemerkt) zum Gegenstand der Pflichtfachprüfung aufgestiegen ist – anders als das herkömmliche Verfahren „später“ Öffentlichkeitsbeteiligung, das die Justizausbildungsgesetze der meisten Länder „ausklammern“. Professor Hartmann stellt das Verfahren in einem Aufsatz vor, der soeben im aktuellen Dezemberheft der Zeitschrift Juristische Ausbildung (JURA) bei de Gruyter erscheinen (Jura 2017, S. 1359 ff.) und mit freundlicher Genehmigung des Verlags auch über den Lesesaal dieser Homepage zugänglich ist.


 

Deutschlandstipendium!
[02.11.2017] Stud. iur. Henning Schaaf, studentische Hilfskraft am Institut für Kommunalrecht und Verwaltungswissenschaften, wurde mit dem Deutschland-Stipendium ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich!